Schuppenflechte – Psoriasis

Warum entsteht Schuppenflechte

Warum entsteht Schuppenflechte?

Bei der Schuppenflechte, oder Psoriasis, handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie kann jedoch auch andere Organe und Weichteile des Körpers betreffen.

Gelegentlich wird sie mit der Krätze verwechselt, ist im Gegensatz zu dieser aber nicht ansteckend. Es gibt mehrere Formen der Schuppenflechte. Die beiden häufigsten sind:

Psoriasis vulgaris Typ I

Dieser Typ der Schuppenflechte ist am meisten verbreitet. Der Krankheitsverlauf ist häufig schwer und beginnt bereits in jungen Jahren.

Psoriasis vulgaris Typ II

Der Verlauf ist etwas leichter als beim Typ I. Die ersten Symptome der Schuppenflechte treten häufig erst im Alter von 35 bis 60 auf.


Ursachen von Schuppenflechte

Nach neuesten Erkenntnissen spielt die genetische Veranlagung eine große Rolle. Leiden Verwandte unter Schuppenflechten, steigt die Wahrscheinlichkeit, selbst zu erkranken um bis zu 30%.

Auffallend ist, dass beispielsweise bei Japanern und Chinesen Schuppenflechte eher selten vorkommt, bei Indianern, Schwarzafrikanern, Aborigines und Inuit der Anteil sogar gegen Null tendiert. In Mitteleuropa sind schätzungsweise 2-3% der Bevölkerung davon betroffen, in den USA ungefähr 4-5%.

Gelegentlich scheint die Krankheit eine oder mehrere Generationen zu überspringen, und selbst wenn beide Elternteile von Schuppenflechten betroffen sind, können die Kinder von der Krankheit verschont bleiben. Es wird vermutet, dass die Schuppenflechte durch einen Defekt im Immunsystem ausgelöst oder begünstigt wird. Vermutlich liegen die Ursachen in einer Kombination von genetischer Disposition und äußeren Einflüssen.

Infektionen können das Risiko einer Erkrankung erhöhen, selbst wenn diese länger zurückliegen, wie beispielsweise Mandelentzündungen im Kindesalter. Häufig wird beobachtet, dass seelischer Stress einer der auslösenden Faktoren der Krankheit zu sein scheint. Möglicherweise liegt das daran, dass Stress das Immunsystem schwächt. Dasselbe gilt für den Konsum von Alkohol und das Rauchen.

Weitere Risikofaktoren für Schuppenflechte

  • Die Einnahme von Medikamenten, wie Betablockern, ACE-Hemmern und bestimmten Antirheumatika.
  • Stoffwechselstörungen und schwankender Hormonspiegel.
  • Verletzungen der Haut, Sonnenbrand und Tätowierungen.

Symptome

Das erste und auffälligste Symptom für Schuppenflechte ist das rasant beschleunigte Wachstum der Oberhaut. Diese erneuert sich normalerweise einmal pro Monat, bei Betroffenen jedoch innerhalb weniger Tage. Diese Überproduktion von Hautzellen führt zu den typischen, silbrig-weißen Schuppen auf stark geröteten Hautarealen.

Betroffen sind häufig die Arme und Beine. Entstehen die gut sichtbaren roten Flecken jedoch im Gesicht oder am Hals, kann dies zu einer großen psychischen Belastung führen. Hinzu kommt der unangenehme Juckreiz der Schuppenflechte. Im Extremfall kann die gesamte Hautoberfläche befallen sein. In diesem seltenen Fall kann die Krankheit lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.


Diagnostik

Schuppenflechte kann man z.B. daran erkennen – löst man die weißlichen Hautschuppen mit dem Fingernagel oder einem Holzspatel ab, erinnern diese optisch an abgeschabtes Wachs von einer Kerze. Darunter findet sich ein dünnes Häutchen.

Wird auch dieses abgelöst, beginnt die Stelle punktförmig zu bluten. Um sicher zu gehen, dass es sich auch wirklich um Schuppenflechte handelt, empfehlen sich nach einem Anfangsverdacht Blutuntersuchungen und Gewebeproben. Damit kann ausgeschlossen werden, dass es sich nicht um eine Krankheit mit ähnlichen Symptomen handelt, wie beispielsweise Ekzeme, Krätze oder Pilzinfektionen.


Therapiemöglichkeiten

Da die Ursachen der Schuppenflechte nicht zweifelsfrei bekannt sind, existiert keine Therapie, welche diese vollkommen beseitigt. Die meisten Therapieansätze konzentrieren sich daher auf die Linderung der Symptome.
Der erste Ansatz einer Behandlung von Schuppenflechten besteht normalerweise aus fettreichen Cremes, die auf die Haut aufgetragen werden. Sie unterstützen die Haut bei ihrer eigenen Abwehr. Ärzte empfeheln, dass diese durchgehend angewandt werden sollten, auch wenn akut keine Beschwerden vorliegen.
Zahlreiche Präparate enthalten Salicylsäure oder Cortison. Hier muss abgewogen werden, ob die möglichen Nebenwirkungen in Kauf genommen werden wollen.


Unser Tipp

Viele Patienten mit Schuppenflechte oder anderen Hautkrankheiten lassen sich mit der Biophotonentherapie behandeln. Dies geschieht auf Biophotonenliegen, dort tankt der Patient Schwingungen unterschiedlicher Art, die für eine nachhaltige Regulation benötigt werden.

Diese Therapiemöglichkeiten werden in der Naturheilpraxis Heidi Kühnert angeboten. Wenn Sie unter Schuppenflechte oder anderen Hautkrankheiten leiden, empfehlen wir Ihnen sich unverbindlich, in der Praxis beraten zu lassen. Jeder Patient bekommt dort sein eigenes, individuelles Gesundheitskonzept.